Liebe Leserinnen, liebe Leser,
auf folgenden Seiten finden Sie viele Informationen über bestehende faschistische Relikte in Süd-Tirol. Eine Vielzahl der Relikte wurden dokumentiert. Die Dokumentation ist aber noch nicht abgeschlossen, weshalb Sie selbst die Möglichkeit haben uns faschistische Relikte zu melden. Gerne gehen wir Ihren Hinweisen nach und veröffentlichen eine Dokumentation dazu auf diesen Seiten.
BOZEN - Als Anfang vom Ende des Rechtes auf freie Meinungsäußerung bezeichnet der Südtiroler Schützenbund die jüngst ergangene Anordnung des Quästors, die für 25. April 2009 geplante Kundgebung gegen Faschismus in Bruneck in hohem Maße zu beschneiden. In einer an die Veranstalter gerichteten Verfügung hat der höchste Polizeibeamte in Südtirol unter Berufung auf ein königliches Dekret aus der Faschistenzeit sowohl Marschroute als auch Zeitraum der Veranstaltung eigenmächtig abgeändert. So steht in besagter Verfügung, dass die Teilnehmer an der Kundgebung nicht am faschistischen Denkmal am Kapuziner-Platz demonstrieren dürfen und die Veranstaltung auf die Zeit von 18 bis 20 Uhr vorverlegt und beschränkt sein muss.
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Es war der Versuch, auch im Europäischen Parlament auf die faschistischen Denkmäler in Südtirol hinzuweisen und aus Brüssel zumindest eine Missbilligung dieser Bauwerke zu erhalten: So hat Roland Lang, Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT, am 19. November 2008 eine Anfrage an die Abteilung Bürgerfragen, Generaldirektion Information, des Europäischen Parlamentes gerichtet:
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Was uns in der augenblicklichen Südtirolsituation bedrückt, ist die Aussage Dr. Durnwalders, wonach man das so genannte "Siegesdenkmal" wohl stehen lassen müsse. Woher hat Dr. Durnwalder die Kompetenz zu dieser absurden Feststellung, die besonders bei den Südtiroler Schützen vom "8. November 2008" und ihren vielen Anhängern große Enttäuschung zur Folge hatte, einer Kundgebung mit diszipliniertestem Gang mit Fackeln durch die Bozener Altstadt Richtung Relief am Finanzgebäude mit dem Kriegsverbrecher Mussolini, der an Hunderttausenden Giftgastoten in Äthiopien in den Jahren 1935 bis 1941 und zudem an Hunderten von Hinrichtungen koptischer Mönche Schuld trägt - in einem von ihm vom Zaun gebrochenen Krieg!
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Als empörend bezeichnet der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Äußerungen der italienischen Minister Ignazio La Russa und Sandro Bondi, die Süd-Tirol das Recht auf Selbstbestimmung absprechen und sich unisono gegen eine Entfernung der faschistischen Relikte aussprechen. Die Argumentation, dass die Entfernung eine Beleidigung der italienischen Werte und der Märtyrer der italienischen Geschichte sei, ist eine Ungeheuerlichkeit, die vor politischer Ignoranz nur so strotzt.
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Unkenntnis oder das bewusste Festschreiben von falschen Aussagen wirft der Obmannstellvertreter des Südtiroler Heimatbundes (SHB), Roland Lang, der Südtiroler Landesregierung vor. Wer den Text der „Erklärungstafeln" liest, welche von der Regierung Durnwalder irgendwo neben den Beinhäusern auf der grünen Wiese angebracht werden sollen, lässt jeden einigermaßen in der Geschichte Tirols bewanderten Menschen nur den Kopf schütteln:
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Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT fordert die gänzliche Entfernung der Beinhäuser. Die Anbringung von erklärenden Tafeln ist in diesem Fall Kosmetik. Eine derartige Geschichtslüge und Fälschung erklärt und korrigiert man nicht, sondern man entfernt sie gründlich, reißt sie samt Wurzeln aus.
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Als empörend bezeichnet der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Aussagen des Bürgermeisters von Bozen, wonach eine neuerliche Kundgebung gegen die faschistischen Relikte abzulehnen sei, weil eine solche nur Konflikte schüren würde. Tatsache ist, dass sich die Süd-Tiroler Bevölkerung seit nunmehr 80 Jahren von diesen Relikten demütigen und beleidigen lassen muss.
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Die Meraner Gemeinderätin der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Reinhild Campidell, begrüßt die Entscheidung des Meraner Stadtrates, 7.500 Euro für Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen, die im kommenden Jahr in Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus und des Faschismus stattfinden werden. Darunter sind Ausgaben für eine Fahrt von Mittel- und Oberschüler zur Gedenkstätte Konzentrationslager Dachau und zum zum früheren Durchgangslager Fossoli bei Carpi. Gleichzeitig ruft Reinhild Campidell aber die Stadtverwaltung dazu auf, faschistische Relikte in Meran endlich zu entfernen.
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Als erste konkrete Maßnahme zur Beseitigung der faschistischen Relikte in Süd-Tirol, fordert der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, den Bürgermeister von Bozen auf, die nächtliche Beleuchtung, mit der das Mussolinirelief angestrahlt wird, sofort abzuschalten. Es ist schlimm genug, dass es in Bozen überhaupt noch ein solches Denkmal gibt, vollkommen inakzeptabel ist aber die Tatsache, dass dieses auf Kosten der Steuerzahler auch noch beleuchtet wird.
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Mit Unverständnis reagiert der Bezirk Bozen Stadt/Land der SÜD-TIROLER FREIHEIT, auf die Sprüh-Aktionen und Plakate neofaschistischer Gruppierungen, die in den letzten Tagen in Bozen Häuser beschmiert und Plakatwände beklebt haben. Als offensichtliche Reaktion auf die Anti-Faschismus-Kundgebung des Schützenbundes, wurde die Bozner Innenstadt nämlich mit faschistischen Hassparolen besudelt, die sich unmissverständlich gegen die deutschsprachige Bevölkerung richten.
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Die Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, hält es für unerlässlich, dass die politischen Verantwortungträger in Sachen Siegesdenkmal und anderer faschistischer Relikte von oberflächlichen Argumenten abgehen und sich endlich mit folgenden Tatsachen ernsthaft auseinandersetzen:
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Als beeindruckend, aber auch gleichermaßen erschreckend, bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLR FREIHEIT, Sven Knoll, die Großkundgebung des Schützenbundes in Bozen, mit welcher an das nun seit 90 Jahren fortwährende Unrecht der Teilung unserer Tiroler Heimat, sowie an die inakzeptable Verherrlichung des Faschismus durch unzählige Relikte in Süd-Tirol gedacht wurde.
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Zur Teilnahme an der Kundgebung „GEGEN FASCHISMUS - FÜR TIROL“ ruft der SÜDTIROLER HEIMATBUND (SHB) auf. Die am Samstag, den 8. November mit Beginn um 17.30 Uhr stattfindende Kundgebung soll ein klares Zeichen gegen Faschismus und Nazismus sein. Für die Greueltaten unter dem Faschismus hat sich das so genannte demokratische Italien nie entschuldigt, geschweige denn Wiedergutmachung, wie diese beispielgebend in Deutschland erfolgte, geleistet.
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Ein striktes NEIN zur Wiederherstellung des faschistischen Alpini-Denkmals („Kapuziner-Wastl“) in Bruneck, bekundet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll. Der Parlamentsabgeordnete der neofaschistischen Partei „Alleanza Nazionale“, Giorgio Holzmann, hat am 15. Juli eine diesbezügliche Anfrage an den italienischen Kulturminister gestellt, in der er die Wiederherstellung des faschistischen Alpini-Denkmals fordert.
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Im Rahmen einer Pressekonferenz fand heute Vormittag eine Protestaktion der SÜD-TIROLER FREIHEIT gegen das faschistische Siegesdenkmal in Bozen statt, welches vor genau 80 Jahren, am 12. Juli 1928 eingeweiht wurde. Ein Relikt wie das Siegesdenkmal, deren einziger Zweck die Demütigung der einheimischen Bevölkerung ist, darf in der heutigen Zeit keinen Platz mehr finden, weshalb die SÜD-TIROLER FREIHEIT den sofortigen Abbruch fordert.
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Bei der Pressekonferenz wurde auch die neue Plakataktion der SÜD-TIROLER FREIHEIT vorgestellt, welche sich gegen das Siegesdenkmal richtet und in den kommenden Wochen in allen Süd-Tiroler Gemeinden plakatiert wird. Diese Aktion ist ein Teil weiterer Aktionen der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT gegen faschistische Relikte in Süd-Tirol, welche im Laufe dieses Sommers durchgeführt werden.
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Am 12. Juli 2008, jährt sich zum 80. Mal die Einweihung des faschistischen Siegesdenkmales in Bozen. Anlässlich dieses Ereignisses startet die SÜD-TIROLER FREIHEIT einen „Anti-Faschismus Sommer“ mit welchem im Rahmen von verschiedenen Aktionen, den ganzen Sommer über, auf die noch immer bestehende Verherrlichung des Faschismus in Süd-Tirol aufmerksam gemacht werden soll.
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